Barbara Schweizerhof
Filmkritiken von Barbara Schweizerhof
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Endlich mal kein Kampf um Weltherrschaft: Mit einer vor allem um Teenager kreisenden Geschichte gelingt der DC-Comic-Welt eine so bescheidene wie erfrischende Version eines Superheldenfilms
Der Dokumentarfilm »Free Solo« punktet nicht nur mit der Spannungsdramaturgie eines Felswandklettergangs, sondern zugleich mit Fragen danach, wie man gestrickt sein muss, um solche Risiken einzugehen
Jennifer Lopez hält allein mit ihrem Charisma zusammen, was sonst unzusammenhängend in ein Rührstück und eine Arbeitsplatzkomödie zerfallen würde. Seicht, aber sehenswert
Porträt der Künstlerin als junge Frau: Mit zwei herausragenden Darstellern, Keira Knightley und Dominic West, erzählt »Colette« mit präzisem Blick für Zwiespältigkeit von den frühen Jahren der später erfolgreichen Schriftstellerin
Alfonso Cuarón inszeniert in »Roma« Ausschnitte eines Familienalltags im Mexico City der frühen 70er Jahre. Als Hommage an die Hausangestellte Cleo, die vor allem die Kinder miterzieht, filmt er in silbrigem Schwarz-Weiß eine Serie von komplexen, langen Einstellungen, die in vielen Details über die schwierige Epoche Auskunft geben
Die Künstlerin als junge Frau: In Alba Augusts Verkörperung der jugendlichen Astrid Lindgren werden der Optimismus ihrer Bücher und ihre Originalität lebendig. Auch wenn der Film »Astrid« ansonsten recht konventionell von ihren frühen Jahren als alleinerziehende Mutter in einem Schweden erzählt, das so etwas nicht zulassen wollte
Sebastian Winkels (»7 Brüder«) zeigt in seinem neuen Film Bankberatergespräche auf der ganzen Welt. Trotz interessanter Einblicke geht das Konzept nicht ganz auf
Christophe Honoré rekonstruiert das schwule Lebensgefühl im Frankreich der 90er als komplexes Geflecht von Freundschafts- und Liebesbeziehungen, völlig unsentimental und deshalb umso berührender: »Sorry Angel«
Bradley Cooper verändert in seinem Remake nur Äußerlichkeiten und setzt ganz auf die rührende, altmodische Liebesgeschichte
Mit leichter Hand, aber präzisem Zugriff nehmen Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri in »Champagner & Macarons – Ein unvergessliches Gartenfest« das Medienmilieu aufs Korn
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Meldung
Die 75. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals in Cannes begann mit großen Erwartungen, die dann größtenteils nicht erfüllt wurden. Tolle Filme und viele einprägsame Momente gab es trotzdem, wie immer nicht unbedingt nur im Wettbewerb.
Blogeintrag
Mit der Verleihung der Goldenen Palme an Ruben Östlund für »Triangle of Sadness« ging am Samstag das 75. Filmfestival von Cannes zuende. Ohne dominierende US-Amerikaner zeigte sich eine angenehme Diversität, aber die Frage nach der Zukunft des Kinos bleibt unbeantwortet.
Blogeintrag
Baz Luhrman sorgt mit »Elvis« für einen späten Höhepunkt eines ansonsten enttäuschenden Festivaljahrgangs. Am Samstag gehen die Filmfestspiele von Cannes mit der Verleihung der Goldenen Palme zu Ende.
Blogeintrag
Von Verbrechen in der Zukunft und in der Vergangenheit: Die neuen Filme von David Cronenberg und Sergei Loznitsa auf dem Festival von Cannes.
Blogeintrag
Mit den Wettbewerbsfilmen des Schweden Ruben Östlund und des Rumänen Christian Mungiu findet das Festival von Cannes endlich zu seiner Stärke: Kino zu zeigen, das die unmittelbare Gegenwart seziert.
Blogeintrag
Die ersten Tage des Filmfestivals in Cannes vom Thema Krieg dominiert.
Blogeintrag
Am Dienstag eröffnet das Internationale Filmfestival in Cannes seine 75. Ausgabe. Nach zwei Jahren Pandemie-Unterbrechung soll endlich wieder »business as usual« stattfinden. Das Programm ist vielversprechend, die Erwartungen an den Markt sind groß.
Tipp
Mit »Deep Water« feiern Adrian Lyne und der Erotikthriller ein gemeinsames Comeback – nach einer Erzählung von Patricia Highsmith und mit Ben Affleck und Ana de Armas in den Hauptrollen.
Tipp
In »The Dropout« geht es weniger um die Betrügerin Elizabeth Holmes als um die, die ihren Betrug mittrugen beziehungsweise ertragen mussten.
Meldung
Die Sektion Encounters sucht als zweiter Wettbewerb immer noch ihr wahres Profil – jenseits davon, ein Überlaufbecken zu sein für die Filme, die im ersten nicht mehr unterkamen, oder lediglich dem besonders sperrigen Arthouse-Kino ein Schaufenster zu bieten.