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07.03.2025
Pamela Hogan, ist eine amerikanische Produzentin, Journalistin und Regisseurin. Sie drehte den preisgekrönten Dokumentarfilm »Looks Like Laundry, Sounds Like Laury« und ist Co-Creator der Serie »Women, War & Peace«. Ihr mit Hrafnhildur Gunnarsdóttir realisierter Dokumentarfilm »Ein Tag ohne Frauen« startet am 13. März.
Gruselig, aber ganz im anderen Sinn
Wer keine Kritik verträgt, der sollte meine Kritik wohl besser nicht lesen.
Der Film fängt stark an. Mystisch und spannend. Säuft aber leider dann in eine Mischung aus Zombie, Alien, Fluchtspektakel und Psycho ab.
Logik darf man sich dabei nicht erwarten. Wie in so vielen Sci-Fi-Filmen, machen sich die Filmemacher wenig Gedanken darum, wie so ein Raumschiff wirklich aussehen würde. Schon die Unlogik, dass sich Türen in einem Raumschiff ausschließlich elektrisch öffnen lassen, zeugt davon, dass die gesamte Filmkulisse nur dahingehend gebogen wird um nach den klassisch alten Rezepten künstlich Spannung aufzubauen. Dunkel, dreckig, haufenweise Korridore, Laufstege und offen liegende Leitungen.
Die selbe Unlogik findet man dann auch in der Story selbst. Eigentlich hatte ich nur den Eindruck, man hätte einen Zombiefilm in den Weltraum verlegt. Womöglich liegt meine Enttäuschung auch darin, dass ich Raumfahrerfilme wie „Apollo 13“, bei dem die Spannung darin liegt, eine gute Geschichte zu erzählen, lieber anschaue, als in einem düsteren Gemetzel, wo nur Action im Vordergrund steht. Dabei hätte die Grundidee einer Reise zu einem anderen Planeten viele gute Geschichten schreiben können.
Fazit. Ich musste einfach mal eine ordentliche Kritik los werden, da mich die Weltraumgemetzelfilme eigentlich nur noch nerven.